Freitag, 03.04.2009 20:00 | Dr. Fiona Lorenz |  | Wozu brauche ich einen Gott? Gespräche mit Menschen, die religionsfrei sind
Vielen Menschen scheint ein Leben ohne Gott, Religion und Kirche unvorstellbar. Andere glauben »eigentlich« nicht mehr an Gott, heiraten aber dennoch kirchlich oder bleiben vorsichtshalber Mitglied der Kirche, um einem eventuellen Schicksal in der Hölle zu entgehen oder um soziale und ökonomische Nachteile zu vermeiden, wenn sie in kirchlichen Kindergärten oder Krankenhäusern angestellt sind. Auch in den Medien erhalten die Vertreter der Kirche viel Raum, obwohl in Deutschland die Konfessionsfreien mittlerweile die größte weltanschauliche Gruppe darstellen.
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Fiona Lorenz hat sich auf die Spur der Religionskritiker gemacht und zahlreiche Interviews mit Atheisten, Zweiflern und Agnostikern geführt: mit Prominenten wie Janosch, Ralf König, Mina Ahadi, Esther Vilar und Nina Vorbrodt und »normalen« Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen gegen den Glauben aussprechen. Das Ergebnis dieser Gespräche ist ein intensiver, persönlicher Blick auf die Gründe für die Abkehr von Kirche und Religion. Er soll Mut machen, sich zum eigenen Unglauben zu bekennen, und zeigen, dass es nicht nötig ist, an Gott zu glauben, um ein sinnerfülltes Leben zu führen. Vortragsdauer ca. 75 min., anschl. Diskussion Die Referentin: Fiona Lorenz, Dr., Dipl.-Päd., geb. 1962, hat einen Lehrauftrag im Seniorenstudium an der Universität Trier. Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Humanistischen Verbands Deutschlands, Landesverband Rheinland-Pfalz: www.hvd-rlp.de, Korrespondentin bzw. Redakteurin beim humanistischen Pressedienst www.hpd.de, Fördermitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Diverse Artikel bei hpd.de, bspw. zur Depenalisierung der Sterbehilfe in Luxemburg, zum Zentralrat der Ex-Muslime, verschiedene Veranstaltungsberichte. Die Veranstaltung findet als Kooperationsveranstaltung mit DiKoM e.V. im Rahmen des Projektes »Dialogräume« statt. Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziell unterstützt. Deshalb ist die Veranstaltung für TeilnehmerInnen kostenlos. In Kooperation mit : 
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