Die nächsten Termine

MONATSTREFFEN

Unser nächstes Monatstreffen findet am 11.01.2012 um 18:30 Uhr statt. Wir werden uns gemeinsam die Ausstellung "Satiricon" von Tomi Ungerer im Caricatura-Museum in Frankfurt/M ansehen und anschließend im "Cafè Metropol" tagen.

VORTRÄGE Frühjahr • 2012

Fr., 02.03.2012 • 19:30 Uhr
Fr., 20.04.2012 • 19:30 Uhr
Fr., 04.05.2012 • 19:30 Uhr

Details bald hier, bei Veranstaltungen und Downloads

INFOSTÄNDE

im nächsten Jahr geht es weiter, wir werden die neuen Termine hier bekannt geben

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Unsere Veranstaltungen

"Humanismus und Aufkärung statt Fundamentalismus oder Beliebigkeit"

Unser neuer Flyer steht im Downloadbereich als Programm 2011 Herbst bereit.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir zur Deckung unserer Kosten einen Eintritt von 7,- € / reduziert 4,- € erheben müssen.

Alle Vorträge finden statt im:
Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24, 60386 Frankfurt a.M. • Clubraum 1 • 1. Stock

 
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Freitag, 18.11.2011  19:30 | Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider

 


Hedonismus und die Idee des gelungenen Lebens

Hedonismus wird alltagssprachlich mit dem ungebremsten Streben nach Genuß verbunden. Ein Blick auf die Texte der philosophischen Väter dieser Ethik lehrt etwas anderes, es handelt sich die Etablierung eines Lebensstiles in dem Individualität, Freiheit und Selbstsorge im Zentrum stehen, eine Ethik die zwar die Autonomie gegenüber dem Kollektiv betont, aber auch die Solidarität mit den Mitmenschen.

Eine hedonistische Ethik plädiert für eine minimale Einschränkung der Autonomie des Bürgers und soll dazu führen, daß er am Ende des Lebens sagen kann, daß es sich gelohnt hat.

Der Referent:

Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider  ist Emeritus der Universität Gießen und war im FB Physik und am Zentrum für Philosophie tätig. Seine Arbeitsgebiete sind Wissenschaftstheorie der Physik und Mathematik aber auch die Probleme der Begründung einer naturalistischen Ethik.

 


 
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Freitag, 21.10.2011  19:30 | Dr. Carsten Frerk

 


Violettbuch Kirchenfinanzen – Wie wir die Kirchen finanzieren

Obwohl die beiden großen christlichen Kirchen heute weniger als zwei Drittel der Bevölkerung repräsentieren, werden viele ihrer Belange durch die öffentliche Hand finanziert. Das betrifft nicht nur Krankenhäuser oder Sozialstationen, die von der Allgemeinheit in Anspruch genommen werden. Ob Bischofsgehälter, die Ausbildung kirchlichen Personals oder Missionswerke: Konfessionslose und andersgläubige Bürgerinnen und Bürger zahlen alle kräftig mit.

Dr. Carsten Frerk gibt einen systematischen Überblick, zu welchen Gelegenheiten der Staat von den Kirchen zur Kasse gebeten wird. Er deckt versteckte Begünstigungen der christlichen Großkirchen auf, erläutert die rechtliche und historische Fragwürdigkeit dieser „Staatsleistungen‘‘  und stellt die Frage, warum die Allgemeinheit soziale Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft bezuschusst, obwohl dort die Arbeitnehmerrechte weitgehend außer Kraft gesetzt sind. Dr. Frerk stellt sein Violettbuch mit allen Aktualisierungen zum Thema Kirchenfinanzen 2011 vor.

Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der mittlerweile verfassungswidrigen Finanzierung der Kirchen durch Staatsleistungen, die aus vordemokratischen Zeiten stammen und seit 92 Jahren (als Verfassungsbefehl) beendet werden sollen.
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Freitag, 16.09.2011  19:30 | Ralf König

 


Der Antityp - Lesung • Event

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Bzw. zum Himmel fahren? Ob Adam, der Prototyp, Noah als Taliban oder der vergrätzte Apostel Paulus, hier haben die Heiligen sämtlich dicke Nasen: Ralf Königs religionskritische Comics sind kritisch im besten Sinne, denn plumpe Blasphemie ist nicht des Zeichners Ziel.

„Wenn der Gott des Alten Testaments von Abraham erst seinen Sohn Isaak als Opfer fordert, sich nach Intervention Sarahs dann aber mit einer Gurkensuppe zufrieden gibt, um dann aber im Nachklapp Abrahams Hoden in Honig gebacken zu fordern, ist das in schneller Folge grausam, absurd komisch und wieder grausam. Existenzialistischer Witz blitzt aber im Dialog Abrahams mit seinem Gott auf: „Deine Späße sind immer so lustig, Herr!“ „Dann lach!“  meint Denis Scheck, Literaturkritiker

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Freitag, 06.05.2011  19:30 | Dr. theol. Paul Schulz



Wir sind kein jüdisch – christlich ( – islamisches) Abendland

Als die Kirche die Staatsmacht fest im Griff hatte, setzte sie über Europa das Jahr Eins als christliches Machtsymbol, damit durch ihre Zählung „vor oder nach Christus“ alle Welt gemessen und bewertet würde. So gewann die christliche Religion ihre einzigartige Deutungshoheit über die gesamte Geistes- und Ideengeschichte der Menschen. Noch heute behaupten selbst weltliche Politiker, unsere moderne Gesellschaft sei eine jüdisch – christliche – (gar islamische) Kulturgemeinschaft.

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Freitag, 01.04.2011  19:30 | Dr. Michael Schmidt-Salomon mit Tochter Lea



Leibniz war kein Butterkeks
Lesung mit Diskussion

Gibt es einen Grund dafür, dass wir existieren? Warum gibt es so viel Leid in der Welt? Wie finden wir den Weg zum Glück? Und warum macht Sex Spaß, Sterben aber nicht?
Im Gespräch mit seiner Tochter Lea behandelt Michael Schmidt-Salomon die großen und kleinen Fragen des Lebens und eröffnet einen  faszinierenden Einblick in die Welt der Philosophie.

Das Buch ist seit dem 10.03.2011 in den Buchhandlungen!

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Freitag, 18.03.2011  19:30 | Dipl.-Psychologe Volker Dittmar


Hypnose: Unerklärlich, esoterisch, magisch
oder natürlich?

Das menschliche Gehirn ist die komplexeste Struktur im bekannten Universum. Es steckt noch voller Überraschungen, die immer wieder Anlass dazu geben, ihm magische oder esoterische Eigenschaften zuzusprechen. Zu diesen missbrauchten Eigenschaften gehört die Hypnotisierbarkeit: Sei es, um Menschen zu manipulieren oder zu behaupten, dass man damit auf ein vorheriges Leben (Wiedergeburt) schließen kann.
Achtung: dieser Vortrag findet im Saalbau Gallus • Frankenallee 111 • 60326 Frankfurt a.M. statt
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Gottlosen Humanisten Mainz - Rheinhessen

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Freitag, 04.02.2011  19:30 | Dr. Christoph Bördlein

Eine Einführung ins skeptische Denken –
von sockenfressenden Monstern
und hellseherischen Telefonterroristen

Dr. Christoph Bördlein führt in die Grundzüge des skeptischen Denkens ein. Im Vortrag erfahren die Zuhörer und Zuhörerinnen, wie man Behauptungen und Vermutungen kritisch prüft. Der Referent geht dabei auf die zahlreichen Möglichkeiten, wie man sich täuschen kann, ein und stellt skeptisches Denken als einen systematischen Prozess vor, der auch Spaß macht.

Hinweis: am Sa., 05.02.2011 um 10:23 Uhr demonstriert die GWUP auf der Zeil in Höhe Hausnr. 96
(Centrum Apotheke) die Unwirksamkeit der Homöopathie. (www.gwup.org)

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Freitag, 19.11.2010  19:30 | Rolf Bergmeier


Requiem für die abendländische Kultur. Germanen oder Kirche?
Vom Zusammenbruch der antiken Kultur im 5. Jahrhundert.


Mit dem Übergang zum Mittelalter verschwindet die tausendjährige antike Hochkultur. Während um 350 in den Städten des Imperium Romanum der Elementarunterricht fast allen offensteht, ein erheblicher Anteil der Mittel- und Oberschicht lesen und schreiben kann, die Oberschicht zwei Sprachen spricht, in Rom 28 öffentliche Bibliotheken existieren, sind einhundert Jahre später alle öffentlichen Schulen und Bibliotheken geschlossen. Wenig später können noch nicht einmal mehr die Könige und Kaiser schreiben.

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Freitag, 05.11.2010  19:30 | Interkulturelle Wochen Frankfurt am Main  


Podiumsdiskussion:
Religionsunterricht an hessischen Schulen - Bekenntnis- oder Erkenntnisunterricht?


Ein verbindliches Unterrichtsfach „Ethik und Religionskunde“ ist unserer Auffassung nach der Garant für alle Schülerinnen und Schüler, einen gemeinsamen ethischen Wertekanon als zentralen Ausgangspunkt individueller Entscheidungen zu entwickeln. Religionsunterricht in der bisherigen Form trennt die verschiedenen Weltanschauungen auf, da die jeweilige Ausgestaltung in der Verantwortung der einzelnen Religionsgemeinschaften liegt. Gleichzeitig treten glaubensfreie wie säkular-humanistisch orientierte Weltbilder als auch deren ethische Ableitungen in den Hintergrund.

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Freitag, 01.10.2010  19:30 | Ricarda Hinze & Jacques Tilly 


Filmvorführung
Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner


Der Film ist ein virtuelles Streitgespräch um die von Karlheinz Deschner akribisch verfasste „Kriminalgeschichte des Christentums“. Hochkarätige Vertreter der beiden
Großkirchen bemühen sich, die erwiesenen Verbrechen des organisierten Christentums zu erklären, zu verharmlosen und zu verteidigen. Der Film montiert eine Debatte um das aus der Öffentlichkeit verbannte Tabuthema der Religionskritik. Für diese Montage wurden über 40 Interviews mit Religionsvertretern und Religionskritikern geführt, unter anderem mit Uta Ranke-Heinemann, Horst Herrmann, Erzbischof Degenhardt und Manfred Lütz. Sie wurden anschließend zu einem Gespräch montiert, da es die Realität leider immer noch zu selten zulässt, dass Kirchenvertreter sich öffentlich auf eine Diskussion mit Vertretern externer Religionskritik einlassen würden. Gleichzeitig dokumentiert der Film die Persönlichkeit Karlheinz Deschners. Der Versuch des psychologisch geschulten Theologen Manfred Lütz, Deschner „hasserfüllte Augen“  anzudichten, fällt auf diesen zurück. Der Film lief mit Erfolg auf einigen Filmfesten, passierte aber bisher noch keinen Rundfunkrat des deutschen Fernsehens.

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Freitag, 03.09.2010  19:30 | Prof.Dr. Thomas Metzinger  


Unterwegs zu einem neuen Menschenbild:
Von der Neuroethik zur Bewusstseinsethik


Der Vortrag wird sich mit normativen Aspekten der gegenwärtigen Situation befassen, nämlich mit den anthropologischen und ethischen Konsequenzen, die sich schon jetzt aus dem rasanten Erkenntnisfortschritt in den empirischen Mind Sciences - also in den den Neuro- und Kognitionswissenschaften - ergeben. Was ist die Rolle der akademischen Philosophie im Zeitalter der Hirnforschung? Wie begegnet man auf philosophischer, aber auch gesellschaftlichkultureller Ebene den massiven Veschiebungen in unserem eigenen Bild von uns selbst, was kann die Philosophie zur Minimierung psychosozialer Folgekosten und zu einer rationalen kulturellen Integration des neurowissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts beitragen?

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Freitag, 07.05.2010  19:30 | Dr. Rainer Rosenzweig  

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Grenzen unserer Wahrnehmung


→  Ist, was wir wahrnehmen, wirklich immer wahr?
→  Wie die Welt in den Kopf kommt.

Ein Grundprinzip der Wahrnehmungsforschung lautet: Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess. Erfahrungen, Erwartungen und »Vor-Urteile« sind an diesem Prozess beteiligt. Somit bestimmt das, was wir über die Welt bereits wissen oder zu wissen glauben, unser Wahrnehmungsergebnis. Anhand verblüffender Wahrnehmungsphänomene wird demonstriert, wie Wahrnehmung funktioniert (und wie nicht), welche Leistungen unser Gehirn dabei tagtäglich – oft unwillkürlich – vollbringt und wo die Grenzen der Wahrnehmung liegen.

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Freitag, 16.04.2010  19:30 | Dr. Carsten Frerk  

Wir zahlen alle!
Wie die Kirchen sich finanzieren


Bringen Sie vorsichtshalber Beruhigungspillen mit, denn wenn Sie heute Abend erfahren, wie vieles an kirchlichen Einrichtungen aus Steuergeldern von uns allen, also auch von Ihnen, finanziert wird, könnten Sie sich aufregen. Die kirchlichen Kitas, Schulen, der Religionsunterricht, die Ausbildung des Nachwuchses, Denkmalpflege, Kirchentage etc., Steuerbefreiungen und die schönen alten Rechtstitel, angeblich seit 1803... Carsten Frerk nimmt Sie mit durch ein konfessionelles Deutschland, das Sie wahrscheinlich bisher nicht gekannt haben und das auch mit ihrem Geld finanziert wird. Motto: »Den Seinen gibt's der Herr vom Staat.«

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Freitag, 05.03.2010  19:30 | Dr. Michael Schmidt-Salomon  

Jenseits von Gut und Böse -
Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind


Ein Plädoyer wider die Moral von „Deutschlands Chef-Atheist“ (Der Spiegel). Die Moral ist es, die uns zu zivilisierten Menschen macht – so die gängige Überzeugung. Aber was wäre, wenn uns gerade die Unterscheidung von Gut und Böse ins Unglück stürzte? Wenn wir ohne Moral die »besseren« Menschen wären? Und wenn wir uns von der Idee der Willensfreiheit lösen müssten, um den »blinden Instinkt der Rache« zu überwinden?

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Freitag, 20.11.2009  19:30 | Mina Ahadi

Ich habe abgeschworen:
Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe

»Intoleranz dürfen wir nicht tolerieren«
Für Mina Ahadi ist die Abkehr vom Glauben ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist sie ein Verbrechen. Deshalb wird die gebürtige Iranerin, seit sie den »Zentralrat der Ex-Muslime« gründete, von Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. In ihrem Vortrag erklärt die mutige Kämpferin für Menschen- und Frauenrechte, warum der Islamismus in Deutschland eine Gefahr ist und warum wir keine muslimische Parallelgesellschaft dulden dürfen.

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Freitag, 06.11.2009  19:30 | Podiumsdiskussion

Interkulturelle Werte = Universelle Werte
Chance oder Illusion?

Unsere Gesellschaft ist kulturell vielfältig und einheitlich zugleich. Verschiedene Traditionen bereichern das Miteinander, können tatsächliche Integration aber auch hemmen. Was uns hingegen eint, sind die aufgeklärten und demokratischen, d.h. die humanistischen Grundlagen unserer Kultur, mit deren Hilfe auch ideologische Gräben überwunden werden können. Die Podiumsdiskussion zeigt auf, welchen Beitrag nicht-religiöse Menschen zu einem friedlichen Zusammenleben leisten können.

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Freitag, 02.10.2009  19:30 | Prof. Dr. Thomas Junker

Der Darwin-Code:
Die Evolution erklärt den Sinn des Lebens

Die evolutionsbiologische Erforschung der Menschen hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht, und die Grenzen ihrer Reichweite sind noch nicht absehbar. So gesehen sind wir Zeugen einer weltanschaulichen Revolution, deren Bedeutung erst langsam bewusst wird: Wir sind das Produkt eines Naturmechanismus aus Variation, Vererbung und Selektion, eine Tierart unter vielen, Maschinen zur Verbreitung unserer Gene. Und in unseren typisch menschlichen Gefühlen, Gedanken und Verhaltens-weisen sind wir noch steinzeitliche Jäger und Sammler. Kann man Menschen also nur verstehen, wenn man sie als Produkte der Evolution sieht?

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Freitag, 04.09.2009  19:30 Arzu Toker

Geschlechtergerechtigkeit und die Rolle des Mannes im Islam

Religionen sind Männersache – Geschlechtergerechtigkeit ist ihre Sache nicht. Alle gr0ßen Religionen sind patriarchalisch geprägt und dienen der Sicherung männlicher Macht. Nach Meinung Arzu Tokers erschwert die Stellung des Mannes im Koran, nämlich mehr zu gelten, nur weil er ein Mann ist, dem Muslim das Bestehen in der modernen Gesellschaft. Viele islamische Männer fühlen sich ohnmächtig in diesem Widerspruch. Eine psychoanalytische Annäherung an dieStellung des Mannes im Islam und die damit verbundenen Schwierigkeiten in einer »aufgeklärten« europäischen Gesellschaft ist das zentrale Thema dieses Vortrages.

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Freitag, 15.05.2009  20:00 Dr. Sabine Paul

Der Darwin-Code
Wer hat Angst vor der Evolution des Menschen?

Charles Darwin machte 1859 auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung: Durch die Evolutionstheorie werde es zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen und die Psychologie werde auf eine neue Grundlage gestellt.
Wenn Darwin Recht hat, dann sollte die Evolutionstheorie nicht nur für körperliche Merkmale der Menschen gelten, sondern auch für die Erklärung menschlichen Verhaltens. Aber genau dies wurde und wird von vielen Menschen vehement abgelehnt.

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Freitag, 03.04.2009  20:00  |  Dr. Fiona Lorenz

Wozu brauche ich einen Gott?
Gespräche mit Menschen, die religionsfrei sind

Vielen Menschen scheint ein Leben ohne Gott, Religion und Kirche unvorstellbar.
Andere glauben »eigentlich« nicht mehr an Gott, heiraten aber dennoch kirchlich oder bleiben vorsichtshalber Mitglied der Kirche, um einem eventuellen Schicksal in der Hölle zu entgehen oder um soziale und ökonomische Nachteile zu vermeiden, wenn sie in kirchlichen Kindergärten oder Krankenhäusern angestellt sind. Auch in den Medien erhalten die Vertreter der Kirche viel Raum, obwohl in Deutschland die Konfessionsfreien mittlerweile die größte weltanschauliche Gruppe darstellen.

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Freitag, 06.03.2009  20:00  |  Dr. Michael Schmidt-Salomon

Ethik für nackte Affen
Evolutionärer Humanismus und die Suche nach dem Sinn

Im Zuge des wissenschaftlichen Forschungsprozesses, vor allem aufgrund der Erkenntnisfortschritte im Bereich der Kosmologie, Evolutionsbiologie und Hirnforschung, hat sich der Mensch selbst entzaubert. Homo sapiens erscheint uns heute nicht mehr als gottgewollte Krönung einer gut gemeinten, gut gemachten 'Schöpfung', sondern als unbeabsichtigtes, kosmologisch unbedeutendes und vorübergehendes Randphänomen eines sinnleeren Universums. Das klingt im ersten Moment trostlos, doch verbirgt sich dahinter eine frohe Botschaft: Denn in einem an sich sinnlosen Universum genießen wir das Privileg, den Sinn unseres Lebens aus unserem Leben selbst zu schöpfen.
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Freitag, 12.12.2008  20:00 | Diplom-Ingenieur Amardeo Sarma


Kritisches Denken und Parawissenschaften

Schon seit dem 19. Jahrhundert erfreuen sich Themen am Rande der Wissenschaft großer Beliebtheit. Neben der rasanten Entwicklung der Wissenschaften suchen viele nach "Dingen zwischen Himmel und Erde", für die die Wissenschaft keine Antwort hat. Bis heute finden Astrologie und Homöopathie Zuspruch, aus den USA kommt der Kreationismus als Herausforderung für die Evolution, und Uri Geller hilft, die Kassen der Fernsehanstalten zu füllen.

-     Was ist dran an diesen vielfältigen Behauptungen?
-     Wie verträgt sich das Unerklärliche mit der Wissenschaft?
-     Hat Wissenschaft selbst in diesem Bereich versagt?

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Freitag, 14.11.2008 20:00 | Diplom-Psychologe Volker Dittmar


Naturalismus - Leben ohne Geister, Götter und Dämonen
Was ist Naturalismus, wozu braucht man ihn, und was leistet er? In diesem Vortrag wird das Weltbild des Naturalismus erläutert und argumentativ begründet. Was unterscheidet ihn von supernaturalistischen (übernatürlichen), esoterischen, mythischen und religiösen Weltanschauungen? Welche Rolle spielt die Vernunft im Rahmen der Betrachtung der Welt? Es gibt eine bunte Vielfalt der unterschiedlichsten Weisen, die Welt anzuschauen und sich ein Bild von ihr zu machen. Alle diese Modelle der Welt konkurrieren auf einem Markt der Ideen und werden beworben, und wie bei jeder Werbung gibt es viele und meist übertriebene Versprechungen aller Art. Aber wer der Werbung folgt, die das meiste verspricht, wird meist enttäuscht. Es ist an der Zeit, sich durch den Dschungel der Versprechungen einen Weg zu Bahnen, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Aber wie überprüft man Versprechungen, ...

 

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Freitag, 10.10.2008   20:00  | Dr.rer.nat. Bernd Vowinkel

Das Weltbild des neuen Atheismus

Durch die gewaltigen Fortschritte von Naturwissenschaft und Technik in den letzten Jahrzehnten haben sich unser Weltbild und unser Menschenbild stark gewandelt. Für mystisch oder unerklärlich gehaltene Dinge fanden sich plötzlich natürliche und rationale Erklärungen. Damit geriet der Glaube an einen Gott unter einen neuen Rechtfertigungsdruck. durch die erfolgreichen Bücher wie "Der Gotteswahn" von R. Dawkins und dem "Manifest des evolutionären Humanismus" von M. Schmidt-Salomon kam auch eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber dem Glauben auf, der mit dem Begriff des Neuen Atheismus in Verbindung gebracht wird.

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